Geschichte

Historischer Ratskeller

Der Ratskeller der Stadt Leipzig gehört zweifelsohne zu den traditionsreichsten Lokalen der Messestadt. Er befindet sich im Neuen Rathaus, das auf den Mauern der alten Pleißenburg errichtet wurde. Von hier aus sind alle Sehenswürdigkeiten der Messestadt gut zu Fuß erreichbar.

 

Heute sind unsere sieben Gesellschaftsräume mit insgesamt 700 Plätzen die richtige Adresse für die Ausrichtung Ihrer Feier; ganz egal, ob schöne Stunden zu zweit, private Familienfeiern im kleinen Kreis oder Firmenveranstaltungen. Im urigen Gewölbe unseres Hauses kann jeder Gast eine zeitlang den Alltagstrubel hinter sich lassen und sich mit kulinarischen Raffinessen der gutbürgerlich-sächsischen Küche verwöhnen lassen.

Der über drei Meter hohe Stuhl direkt im Eingangsbereich des Großen Kellers ist Symbol für die Gastlichkeit unseres Hauses.

Nehmen Sie an einem der blankgescheuerten Tische Platz und beobachten Sie die Figuren, die in originalgetreuer Kleidung Alltagsszenen aus der Gründungszeit des Kellers darstellen und tafeln Sie dann selbst wie ein Ratsherr.

Im Jahr 1895 kauft die wohlhabende Stadt Leipzig dem sächsischen König die militärisch bedeutungslos gewordene Pleißenburg für reichlich vier Millionen Goldmark ab. 1897 wird -mit Ausnahme des Turmes- die Festung geschliffen, um auf den Fundamenten ein neues Rathaus zu errichten.

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Der bekannte und einheimische Baumeister Hugo Licht geht aus einem internationalen Wettbewerb als Sieger hervor; nach seinen Entwürfen entsteht zwischen 1899 und 1905 für insgesamt rund neun Millionen Mark ein imposantes architektonisches Ensemble. Auf dem Grundriss eines unregelmäßigen Fünf-ecks erhebt sich -um drei Innenhöfe herum- ein riesiger Gebäudekomplex, der den gewachsenen Wohlstand und das ausgeprägte Selbstbewusstsein der Messestadt im wahrsten Sinne des Wortes eindrucksvoll untermauert.

Nach außen hin ohne geschlossene, einheitliche Fassade, sondern mit Türmchen, Erkern und Giebeln mannigfach strukturiert, gilt die kühne eklektizistische Mischung aus Barock und Spätrenaissance -nicht ohne Hintersinn- als Krönung des „Leipziger Jugendstils“.

„Wenn sich also eine mächtig aufstrebende Großstadt in dem Vollgefühl ihrer Kraft ein stolzes neues Rathaus erbaut und darin nach alter Sitte wieder einen Ratskeller einrichtet, so ist das durchaus keine unzeitgemäße, altertümelnde Schrulle.

Die Zeiten freilich sind vorüber, wo der Rat jeden namhaften Fremden, der das Weichbild der Stadt betrat, mit einem Ehrentrunk begrüßen konnte.

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Aber eins ist auch heute noch möglich: dass die Bürgerschaft als solche, als Bürgerschaft, Gastfreundschaft übt, indem sie in dem Hauptgebäude der Stadt, im Rathause, eine gastliche Stätte schafft, wohin den Fremden das sichre Gefühl begleitet, dass er hier »gut aufgehoben« sei. Darum kehren alle deutschen Großstädte, wenn sie sich ein Rathaus bauen, mit Recht zu der guten alten Sitte des Ratskellers zurück und wetteifern darin, diese gastliche Stätte vornehm und würdig, gediegen und behaglich auszustatten“. Gut 100 Jahre ist es her, dass ein stolzer Leipziger diese Zeilen zu Papier gebracht hat - eigens für eine schön gestaltete Schrift über den gerade eingeweihten Ratskeller. Der Klang seiner Worte mag uns an längst vergangene Zeiten erinnern, ihr Geist aber ist noch immer so frisch wie einst. Mehr denn je wetteifern Stadt und Land um die »Hebung des Fremdenverkehrs«, auch wenn es natürlich längst keiner mehr so nennt. Heute heißen die Besucher Touristen und was sie erleben sollen und wollen, sind Highlights und Events.

Die Sprache hat sich im Laufe der Zeit gehörig geändert, geblieben ist der Wunsch und das Bedürfnis einzukehren in gastliche Stätten, die vornehm und würdig, gediegen und behaglich sind. Die alten Werte als neue Tugenden für jung und alt erlebbar zu machen, die Traditionen mit dem Zeitgeist zu verbinden - Bewahrung und Wandlung zugleich: Darin liegt unser Anspruch, dem wir auch in Zukunft gerecht werden möchten. Seien Sie uns deshalb herzlich willkommen, zu welcher Gelegenheit und welchem Anlass auch immer: Ob nur auf ein Glas Bier oder einen Schoppen Wein, ob zum Dinner for two oder in geselliger Runde, ob zur Familienfeier oder zum Firmenjubiläum. Fühlen Sie sich wohl bei uns, genießen Sie im historischen Ambiente der verschiedenen Räume die kulinarischen Angebote aus Küche und Keller. Lassen Sie sich im Ratskeller der Stadt Leipzig verwöhnen - und wenn es Ihnen gefallen hat, dann empfehlen Sie uns doch weiter.

Historische Daten vom Ratskeller Leipzig

1563      Der Rat der Stadt Leipzig eröffnet einen Weinkeller

1626      Angesichts großer Schulden und magerer Gewinne verpachtet der Rat seinen Weinkeller für 450 Gulden pro Jahr an den bisherigen Ratsweinschenk.

1826      Der Betrieb des Ratsweinkellers wird eingestellt.

1895      Die wohlhabende Stadt Leipzig erwirbt die militärisch bedeutungslose, durch Hieronymus Lotter erbaute Pleißenburg für 4 Millionen Goldmark vom sächsischen König, um dort ein neues Rathaus zu errichten.

1896      Die Ausschreibung des Rathausbaus sieht an jahrhundertealte Traditionen anknüpfend ausdrücklich einen "Ratskeller mit allen zum Betriebe eines Wein- und Bierschanks nötigen Wirtschafts- und Nebenräumen" vor.

1897      Die alte Festung wird mit Ausnahme des Turmes geschliffen.

1899 bis 1905     Nach Plänen des einheimischen Baumeisters Hugo Licht wird auf den Fundamenten der Burg das Neue Rathaus errichtet.

01.10.1904          Noch vor Fertigstellung des Rathauses öffnet der neue Ratskeller zum ersten Mal seine Pforten. Erster Pächter ist Karl Blechschmidt.

 1922      Mit der Renovierung wächst die Kapazität des Ratskellers auf über 700 Plätze. Aus ehemaligen Personalschlafräumen entstehen das Hochzeitszimmer und das Kaffeekabinett.

 1939      Wegen Einberufung der wehrfähigen Männer in den II. Weltkrieg werden erstmals in der Geschichte des Ratskellers weibliche Bedienungen eingesetzt.

60er Jahre          Nach nur drei Jahren unter Regie der volkseigenen Handelsorganisation der DDR (HO) wird der ertragreiche Ratskeller wieder zum Volkseigenen Betrieb (VEB).

01.07.1999          Der Ratskeller Leipzig wird zur Ratskeller der Stadt Leipzig GmbH unter Leitung der geschäftsführenden Gesellschaftern Herr Winkler und Herr Woithon. Nach der Übernahme wurden die kompletten Räume des Ratskellers renoviert und neu gestaltet.

04.10.2004          100jährige Geburtstagsfeier des Ratskeller Leipzigs

 2005      Unsere Restaurantleiterin, Frau Dörwald, führte die Ratskeller der Stadt Leipzig GmbH 2005 erfolgreich zur Zertifizierung ausgezeichneter service-orientierter Dienstleistungsunternehmen „Servicequalität Sachsen“.

2007       Wir sind stolze Gewinner des „ Berufsausbildungspreises der Stadt Leipzig 2007 “ (in der Kategorie „Unternehmen bis 50 Beschäftigte“)

„Sachsen genießen – Kinder, das schmeckt!“

Wir erhielten das Zertifikat „Sachsen genießen – Kinder, das schmeckt!“. Gastronomische Betriebe, die an der Gemeinschaftsaktion teilnehmen, enthalten eine entsprechende Urkunde. Sie ist für Sie als Gäste zugleich der Beleg dafür, dass der teilnehmende Betrieb u. a. folgende Kriterien erfüllt:

> eine speziell gestaltete Speisekarte für Kinder

> mindestens drei für Kinder geeignete Gerichte eine speziell gestaltete      Speisekarte für Kinder

> mindestens drei für Kinder geeignete Gerichte

> ein Mineralwasser und ein Fruchtsaft eines Herstellers aus der Region

> eine familienfreundliche Ausstattung und Einrichtung

> möglichst inklusive der Vorstellung von regionaltypischen Produkten und ihrer Erzeuger

 

2008 

  1. Preis im Wettbewerb um den LVZ-Service-Preis 2008

Der Ratskeller Leipzig hat beim LVZ-Servicepreis 2008 den 3. Platz gewonnen. Die Auszeichnung erfolgte am 07.03.2008 bei der diesjährigen Service-WM im Congress Center Leipzig auf dem Messegelände der Neuen Messe.

Die Abstimmung erfolgte per Telefon, insgesamt haben sich 45 Firmen aus Leipzig beworben.

Sichtlich erfreut über den Erfolg des Unternehmens nahm Ingo Winkler, geschäftsführender Gesellschafter des Ratskellers der Stadt Leipzig, den Preis in Empfang. „Wir sind überglücklich und freuen uns, dass unsere Gäste und die Leser der Leipziger Volkszeitung mit unserem Service so sehr zufrieden sind“, sagte er.

Patenschaft

Wir haben eine Patenschaft für 7 Fröbel-Kindergärten übernommen, kochen und backen mit den Kleinen.

2011     Der"edward" geht an... – Flachglas Torgau und Ratskeller Leipzig erhalten IHK-Bildungspreis der Leipziger Wirtschaftsregion

Leipzig, 11. Oktober 2011 – Doppelt spannend wurde es heute Abend (11. Oktober 2011) im Mediencampus Villa Ida Leipzig. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig verlieh erstmalig einen Bildungspreis der Leipziger Wirtschaftsregion. Im Beisein von 200 geladenen Gästen – darunter auch Leipzigs Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht – wurden aus dem Kammerbezirk Leipzig (Stadt Leipzig, Landkreis Nordsachsen, Landkreis Leipzig) zwei Betriebe für ihr überdurchschnittliches Engagement in der Berufsorientierung sowie in der beruflichen Aus- und Weiterbildung geehrt. Der "edward" in der Kategorie "Unternehmen bis 50 Mitarbeiter" ging an die Ratskeller der Stadt Leipzig GmbH. In der Kategorie "Unternehmen von 51 bis 250 Mitarbeiter" konnte die Flachglas Torgau GmbH die gusseiserne Trophäe mit nach Hause nehmen. Die Gewinner erhalten jeweils 3.000 Euro, die für die interne Fachkräftequalifizierung im Unternehmen bestimmt sind, sowie einen Imagefilm für ihr Arbeitgebermarketing.

Zum edward: Die Bezeichnung "edward" ist eine Kurzwortbildung aus den englischen Begriffen "education" (Ausbildung/Bildungsarbeit) und "award" (Auszeichnung/Belobigung).

Die Pleißenburg

Im 13. Jahrhundert beauftragte Markgraf Dietrich (später „der Bedrängte“ genannt), den Ausbau der bereits vorhandenen Wehranlage im Bereich des späteren Matthaiskirchhofs und den Neubau von zwei weiteren Zwingburgen – am Grimmaischen Tor und gegen Süden hin,- seit dem 16. Jahrhundert das „Feste Schloss“ und wegen ihrer Lage die „Pleißenburg“ genannt.

Im Jahre 1224 stürmten die Leipziger die drei herrschaftlichen Zwingburgen und zerstörten zwei von ihnen. Nur die Pleißenburg bleib erhalten und wurde im Verlauf des 13. Jahrhunderts zur neuen markgräflichen Burg ausgebaut. In den folgenden Jahrhunderten erfolgten diverse Um- und Anbauten.

Im Juli 1519 fand hier die Leipziger Disputation zwischen Martin Luther und dem papsttreuen Theologieprofessor und Vizekanzler Johann Eck und dem Luthervertrauten Andreas Bodenstein gen. Karlstadt statt. In der großen Hofstube hielt Luther seine erste Predigt in Leipzig.

Die Pleißenburg erfährt schlimme Verwüstungen im Schmalkaldischen Krieg 1546/47.

Kurfürst Moritz beauftragt den kurfürstlichen Baumeister und Leipziger Ratsherren Hieronymus Lotter (1497/98 – 1580) mit dem Neubau der Pleißenburg.

Unter Leitung Lotters  wurde die Burg zwischen 1549 und 1569 neu errichtet und zur Festung um- und ausgebaut, spielte aber im 16. Jahrhundert militärisch keine Bedeutung.

Besonders die großen Weinvorräte des Kellers sind in dieser Zeit von großem Interesse.

Während des Dreißigjährigen Kriegs wechselte die Pleißenburg mehrfach die Besatzung und zwei Jahre nach Beendigung des Krieges, 1650, räumten die Schweden die Pleißenburg und verließen Leipzig als letzten von ihnen beanspruchten Platz in Sachsen.

Pleißenburg : Im 18. Jahrhundert dienten Gebäudeteile außer der Garnison auch der 1764 gegründeten Kunstakademie, und auf dem 53 Meter hohen Turm richtete die Universität eine Sternwarte ein.

Im Jahre 1838 erfolgten nochmals größere Bauarbeiten. Auf der Bastei wurde eine Kaserne errichtet, denn nach den Leipziger Unruhen von 1830/31 errang die militärische Funktion als Zwingburg gegen die Stadt wieder erhöhte Bedeutung.

 

1845 und während der Revolution von 1848/49 diente die Garnison zur Unterdrückung der revolutionären Kräfte. Während des deutsch-französischen Krieges war ein großes Gefangenenlager in der Pleißenburg untergebracht.

Zwischen 1871 und 1876 wurden drei weitere Kasernentrakte, zwei Speichertürme und eine Exerzierhalle errichtet.

 

1892 erklärte sich die sächsische Regierung bereit, unter den genannten Bedingungen die den modernen militärischen Anforderungen nicht mehr genügende alte Burganlage an die Leipziger Stadtverwaltung zu verkaufen, die auf dem Areal den Neubau des Rathauses plant.

Die Ursprünge des Ratskellers | Ratsweinstube

Nachdem es  in Leipzig um die Mitte des 16. Jahrhunderts so viele Missbräuche im Weinhandel gab, herrschte große Unzufriedenheit in der Bürgerschaft. Deren Beschwerden darüber veranlassten letztendlich im Jahre 1563 den Rat der Stadt Leipzig, selbst als Weinhändler aufzutreten und einen Weinkeller aufzutun.

Allerdings wollten sich dies die Leipziger Weinhändler natürlich nicht gefallen lassen.

Nachdem verschiedene Versuche, den Rat zum Wiederaufgeben seines Kellers zu bewegen, erfolglos geblieben waren, beschwerten sie sich beim Kurfürsten. Sie beriefen sich  darauf, dass der Rat bisher niemals Wein, sondern immer nur Bier geschenkt habe, behaupteten sogar, der Weinkauf  sei  ihren Häuser „eingeleibet“, d.h. er ruhe als eine Gerechtigkeit darauf. Wenn der Rat seinen Weinschank nicht einstelle, so würden sie samt ihren Nachkommen schweren Schaden erleiden. Der Rat erklärte dagegen, die Vorfahren hätten gar keine Ursache gehabt, einen Ratsweinkeller einzurichten; früher hätten sich eben die Händler  und Schenke „tüchtige Weine gefleißigt“. Wenn aber auch der Rat früher keinen Wein geschenkt habe, so könne ihm doch niemand verwehren, es jetzt zu tun. Im ganzen Reich stehe es jedem Rat  in den Städten frei, Wein zu schenken. Von einer Schankgerechtigkeit der Bürger könne keine Rede sein. Der Kurfürst sandte darauf zum Ostermarkt 1565 eine Kommission nach Leipzig,  die zwischen dem Rat und den Weinschenken vermitteln sollte. Der Rat versicherte der Kommission, wenn sich die Händler und Schenken an die Ordnung hielten, die Stadt mit rechtschaffenem, tüchtigem Wein versorgten, so werde er sich auch gegen sie billig erweisen. Er gedenke hauptsächlich, Rheinwein zu führen. Die Bestimmung über die alljährliche Vereidigung der Weinschenken solle geändert werden, die Herren sollten nur jedes Jahr mit Handgelöbnis an ihren Eid erinnert werden; nur ihre Diener, die wirklichen „Schenken“ den Eid alljährlich neu leisten. Die Händler versprachen, sich in Zukunft der Ordnung gemäß zu verhalten. Der Kurfürst ließ dann auch kein Verbot ergehen, der Rat gab aus Gutwilligkeit nach, es wurde noch im selben Jahr - 1565 - eine neue Weinordnung gedruckt und die Sache schien beigelegt.

Aber der Friede währte nicht lange. Die Weinhändler hielten ihr Wort nicht, und 1573eröffnete der Rat abermals einen eigenen Weinkeller. Diesmal dauerte es länger, bis die Weinhändler sich rührten, sie mochten wohl ein böses Gewissen haben. Erst versuchten sie es beim Rate selbst, dann erst, im Jahre 1587 erhoben sie Beschwerde beim Oberhofgericht. Ende Februar 1588 kam es wieder zu einer Verhandlung, zu der eine Menge Zeugen geladen waren. Diesmal blieb aber der Rat fest.  Über dreißig Jahre, erklärte er, hätten nun die Weinschenken geringe und untüchtige Weine mehr als zu teuer verzapft, worüber sich nicht bloß die Bürger, sondern auch die Fremden beklagt hätten. Der Rat habe ihnen das oft genug vorgehalten, aber immer vergebens. Dagegen habe er in seinem Keller meist reinere und bessere Weine gehabt als die Weinschenken, wenn sie sich auch seit einiger Zeit „Sonder Zweifel zu ihrer Beschönigung“, auch guter Weine mit befleißigten.  Das Ende war, dass der Ratsweinkeller bestehen blieb. Auf großen Gewinn war es dabei nicht abgesehen. In den 20 Jahren von 1590 bis 1610 z.B. hatte der Weinkeller im Ganzen nur einen Überschuss von etwas über 6000 Gulden.

Unter der eigenen Bewirtschaftung des Rats hat der Keller bis 1625 gestanden. 1626verpachtete ihn der Rat an den bisherigen Ratsweinschenk für 450 Gulden jährlich. Fast zweihundert Jahre lang, bis 1811, ist dann der Keller verpachtet gewesen, zuletzt für 500 Taler jährlich. Und bis 1826 hat er auch noch, unter anderer Bewirtschaftung den Namen „Ratsweinkeller“ weiter geführt. Dann ging er ein. Er lag übrigens in der „Goldenen Schlange“ (Barthels Hof“) am Markte.

105 Jahre Ratskeller in Leipzig

Die Geschichte des Leipziger Ratskellers ist natürlich eng mit der Entstehung des Neuen Rathauses verbunden, welches im Oktober 1905 - genau ein Jahr nach Öffnung des Ratskellers -  feierlich eingeweiht wurde.

Als inzwischen wichtigster Eisenbahnknotenpunkt des Landes, erster Druckort, Zentrum des Buchhandels, Hochburg der Notenstecher, Mittelpunkt einer sich rasch entwickelnden Industrie   und natürlich führende Messestadt hatte sich Leipzig in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer deutschen Großstadt entwickelt.

 

Das Alte Rathaus wurde zu klein für die ständig wachsende Verwaltung der immer größer werdenden Stadt und die damit verbundenen Anforderungen an die Stadtverwaltung.

Im Jahre 1890 wurde also  der Bau eines neuen Rathauses  beschlossen, was vor allem dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Otto Georgi zu verdanken war.
Allerdings war zu diesem Zeitpunkt noch keine  Entscheidung über den Standort gefallen. Einflussreiche Kreise, zu denen der Georgi gehörte, hatten das Gelände der Pleißenburg dafür vorgesehen.  Allerdings führte dieser Plan zu großen Diskussionen, denn er war sowohl mit politischen Erwägungen als auch mit sehr hohen finanziellen Ausgaben verbunden. Das Pleißenburg-Areal gehörte dem sächsischen Staat und beherbergte eine Garnison. Es war also nur durch Kauf zu erhalten. Nach längeren Verhandlungen kam 1895 ein Vertrag zustande, durch den die Stadt Leipzig die Pleißenburg für 4 150 000 und den Connewitzer Exerzierplatz für 484 000 Mark erwarb. Zugleich musste sie sich zum Bau von neuen Kasernen verpflichten, was eine weitere hohe Belastung des städtischen Finanzhaushaltes darstellte.

Im Juni 1895 schrieb die Stadt einen städtebaulichen Ideenwettbewerb zur Erlangung von Situationsplänen für die Bebauung des Pleißenburg-Areals aus. Neben einigen anderen Vorgaben sollte dabei in jedem Fall  der Pleißenburg-Turm erhalten bleiben und in den Ratshausneubau wirkungsvoll integriert werden.

Insgesamt 51 Architekten nahmen an dem von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen und vom Rat der Stadt erlassenen Preisausschreiben teil und hatten bis Mai 1897 ihre mit jeweils einem Kennwort versehenen Entwürfe eingereicht. Das Preisgericht unter Vorsitz des Oberbürgermeister Georgi  entschied sich für den Entwurf mit dem  Motto „Arx nova surgit“ (eine neue Burg entstehe) von Hugo Licht. Um Kosten zu senken, musste Licht (1841 – 1923, seit 1879 Leiter des Leipziger Hochbauamtes, einer der führenden deutschen Architekten und bedeutender Baumeister der Stadt nach H. Lotter) allerdings noch mehrfach Änderungen an seinem Entwurf vornehmen.

Am 19. September 1899 wurde der Grundstein zum Bau des Neuen Rathauses auf dem Gelände der Pleißenburg gelegt. Die alte Burganlage als das bis dahin bedeutendste Geschichtsdenkmal der Stadt war bis auf den Stumpf des alten Turmes und der ausgedehnten Kellergewölbe abgebrochen wurden.

Ein in der Pleißenburg bis zu ihrem Abbruch einquartierter preußischer Soldat schrieb zum Abschied:

Manchen Ort hab ich betreten,
Den Geschichte rühmend nennt,
Manche Stätte, die in späten
Tagen noch der Enkel kennt.
Als die trefflichste von allen,
Geh´ich sie im Geiste durch,
Hat am schönsten mir gefallen,
Leipzigs alte Pleißenburg.

Nachdem der Bau des neues Rathauses so weit gediehen war, dass man in zwei bis drei Jahren auf seine Vollendung rechnen konnte, galt es, sich beizeiten darüber schlüssig zu werden, was aus dem Ratskeller werden sollte, für den von Anfang an im Erdgeschoss und im Kellergeschoss an der Lotterstraße Räume bestimmt worden waren. Sollte es ein Ratsbierkeller oder ein Ratsweinkeller werden?

Der Rat hatte diese Frage anfangs nicht besonders ins Auge gefasst. In dem Preisausschreiben von 1896 war zum Schluss auch gefordert „ ein Ratskeller mit allem zum Betriebe eines Wein- und Bierschanks nötigen Wirtschafts- und Nebenräumen“. Als sich aber die „neue Burg erhoben hatte, fing man doch an, auch auf diese Frage einiges Gewicht zu legen. Man glaubte nun, dass es der Würde des Hauses am angemessensten sei, den Keller nur für Weinschank einzurichten. Außerdem aber war man der Ansicht, das an Bierwirtschaften in der Stadt kein Mangel sei, und dass kein Bedürfnis vorliege, diese noch durch eine so große zu vermehren.

Nun entstand aber auch sofort die zweite Frage, wie der Betrieb im Ratskeller eingerichtet werden sollte. Sollte der Keller an einen Wirt verpachtet und diesem der Betrieb ganz überlassen werden, oder sollte der Rat den Weinkeller „in eigene Regie nehmen“, auf deutsch: eine Stadtkellerei einrichten und aus dieser dem Pächter oder Wirt des Ratskellers den Wein liefern? Hierüber hat wohl im Rat von vorneherein nur eine Ansicht bestanden: man war für die Errichtung einer Stadtkellerei. Konnte man doch nur auf diese Weise auf die Güte des im Ratskeller auszuschenkenden Weins Einfluss gewinnen, und – das wollte man. Der Ratskeller sollte zu einem großen, volkstümlichen und doch des schönen Hauses und der Stadt würdigen Weinschank werden, wo auch der „kleine Mann“ für wenig Geld ein Glas guten, wohlschmeckenden und gesunden Weins trinken könnte, und zugleich zu einem Anziehungspunkte und  einer Sehenswürdigkeit für die Fremden. Dergleichen hatte es bisher in Leipzig nicht gegeben.

Am 9.Mai 1902 wurde also der Beschluss gefasst, eine Stadtkellerei zu errichten, dieser aus dem Guthaben der Stadt bei der Sparkasse bis zu 300 000 Mark zu leihen, die sie mit dreineinhalb Prozent verzinsen und aus ihrem Ertrag zurückzahlen sollte, endlich den Ratskeller als Weinausschank zu verpachten und den Pächter zu verpflichten, ausschließlich Wein aus der Stadtkellerei zu verschenken.  Wein „über die Straße zu verkaufen“ sollte dem Pächter nicht gestattet sein, um die hiesigen Weinhändler nicht zu schädigen; dagegen wollte der sich  Rat vorbehalten, Anstalten wie das Städtische Krankenhaus in Zukunft mit Wein aus der Stadtkellerei zu versorgen. Der Pächter sollte vom Verkaufspreis der Weine 20 Prozent erhalten, was gegen den sonst üblichen Aufschlag gering erscheint. Dafür hatte ja aber der Pächter keine Unkosten beim Einkauf, bei  der Pflege und der Lagerung der Weine, denn alles sollte die Stadtkellerei besorgen. Diese Beschlüsse legte der Rat am 2. Juni 1902 den Stadtverordneten vor.

Sobald die Ratsvorlage vom Juni 1902 bekannt wurde, wurde in der Bürgerschaft (wie auch schon in den Jahren 1565 und 1588-evtl. Verlinkung) eine ganze Reihe von Petitionen dagegen in Umlauf gesetzt, darunter natürlich an erster Stelle eine Petition der Leipziger Weinhändler und Weinstubenbesitzer, durch die die Stadtverordneten bewogen werden sollten, die Ratsvorlage abzulehnen. Auch im Stadtverordnetenkollegium selbst waren die Meinungen sehr geteilt. Im Ratskeller zu verkehren, hieß es, habe doch jeder Bürger das Recht, wenn aber „Weinzwang“ eingeführt werde, so werde dadurch ein großer Teil der Bürgerschaft ausgeschlossen.

In der Stadtverordnetensitzung vom 22. Oktober 1902 verfochten beide Parteien in langem Redekampf ihren Standpunkt. Das Ende war, dass die Ratsvorlage mit 33 gegen 30 Stimmen angenommen wurde.

Nachdem so die Entscheidung gefallen war, konnte nun an die Ausführung des Beschlusses gegangen werden.  Es wurde zur Errichtung der Stadtkellerei eine besondere Deputation von drei Ratsmitgliedern gewählt. Außerdem wurde ein Kellermeister angestellt. Im Jahre 1903 wurde mit dem Einkauf des Weins begonnen. Die Zeit war günstig, da noch viel Wein des gut geratenen Jahrgangs 1900 zu haben war.  Im Mai 1903 wurde mit dem Einlegen des Weins begonnen. Im Juli lag bereits für 250 000 Mark Wein im Keller, der nun vom Kellermeister  und seinen Küfern sachgemäß gepflegt und rechtzeitig auf Flaschen gebracht wurde. Dabei legte die Stadtkellerei das größte Gewicht darauf, dass in dem Ratskeller glasweise aus offnem Fass je ein guter Rheinwein, ein guter Moselwein und ein guter Bordeauswein in Einfünftellitergläsern zum Preise von 25 Pfennigen verschenkt werden konnte.

Die Weine wurden in den jahrhundertealten Kellergewölben der alten Burg gelagert. Ein Gang führte in die Probierstube, die sich im unteren Teil des Turms befand. Aufgrund der bis zu acht Meter dicken Wände dürften die fröhlichen Gesänge der Verkoster  allerdings die Amtsgeschäfte im Rathaus kaum behindert haben.

Am 01. Oktober 1904 öffnete der Ratskeller zum ersten Mal seine Pforten.
Erster Pächter war Karl Blechschmidt.

Auch das Neue Rathaus stand kurz vor seiner Fertigstellung.
Bereits im Juni 1901 waren die massiven Fundamente und die Kellermauern fertiggestellt, im Dezember erreichte man die Hauptgesimshöhe. Im Jahre 1902 folgten die Dachgiebel und ein Jahr später der Turm, in dessen Knauf am 30. November 1903 eine Urkunde eingeschlossen wurde.

Im März 1905 begann die Übersiedlung verschiedener Amtsstellen in das neue Gebäude.
Als das Neue Rathaus am 07. Oktober 1905 offiziell eingeweiht wurde, hatte der Ratskeller bereits seinen ersten Geburtstag gefeiert.

Mit Baukosten von 7,2, Millionen Mark zuzüglich 0,8 Millionen Mark für die Ausstattung wurde dieser Ratshausbau einer der Kostspieligsten seiner Zeit.

Zur Begrüßung erklang der Tannhäusermarsch und die Thomaner sangen Gustav Schrecks „Wo Gott zum Haus nicht gibt sein Gunst“. Beim mittaglichen Festmahl zur Ratshausweihe – sogar der sächsische König Friedrich August III war angereist –  lautete die Speisen- und Weinfolge:

  • Kraftbrühe von Eiern/ Madeira
  • Saiblinge aus dem Königssee mit frischer Butter/ Graacher Thürlay 1893
  • Kalbsrücken mit Leipziger allerlei/ Chateau Poujet Cantenac 1896
  • Frischer Hummer mit Ravigotte-Sauce/ Marcobrunner 1893oder
  • Fasan mit Schaumweinkraut/ Wachenheimer Dreispitz 1900
  • Eingemachte Früchte, Salat
  • Prinzeßbohnen mit Champignons/ Chauteau d‘ Aux Talbot cru St. Julien 1893
  • Eis, Käse, Früchte, Kaffee, Likör

Über dem Haupteingang des Rathauses steht, abgewandelt vom Entwurf Lichts: „Arx nova surrexit“ (eine neue Burg ist entstanden). Damit haben sich die Leipziger ein großartiges Kunstwerk und ein neues Wahrzeichen geschaffen.

Das Neue Rathaus hat insgesamt 578 Räume und ist auf einer Gesamtfläche von 10.016 qm errichtet, die bebaute Fläche beträgt 7.562 qm, die Fläche der drei Höfe beträgt 2.454 qm.

Im Jahre 1912 wurde das ebenfalls nach Entwürfen von Hugo Lichte errichtete Stadthaus fertig gestellt. Es gliedert sich in Gesamthöhe und Geschossgliederung dem Neuen Rathaus, verfügt über weitere 300 Arbeitsräume und ist durch einen im hohen Segmentbogen überspannenden zweigeschossigen Übergang mit dem Rathaus verbunden.

Georg Wrba (1872 – 1936)  schuf den Figurenschmuck am Eingang des Ratskellers, wie auch den 1908 eingeweihten Ratshausbrunnen direkt davor, dessen großer Bronzereif mit Tierbildern und Märchenfiguren geschmückt ist. Sie geben circa 140 Wasserstrahlen in das Brunnenbecken ab, über dem sich auf einer Säule die Bronzefigur eines flötespielenden Jungen erhebt. Die Medaillons am Sockel zeigen Hugo Licht, Oberbürgermeister Otto Georgi (in seiner Amtszeit wurde der Grundstein des neuen Rathauses gelegt) und Oberbürgermeister Bruno Tröndlin (in seiner Amtszeit wurde der Grundbau vollendet).

In den folgenden Jahren wächst durch Renovierungsarbeiten die Kapazität des Ratskellers auf über 700 Plätze. Aus ehemaligen Personalschlafräumen entstehen das Hochzeitszimmer und das Kaffeekabinett. Somit verfügt der Ratskeller über sieben Räume ganz unterschiedlichen Charakters.

Im Jahre 1939 werden aufgrund der Einberufung der wehrfähigen Männer in den 2. Weltkrieg erstmals in der Geschichte des Ratskellers weibliche Bedienungen eingesetzt. Unter dem Pächter Wilhelm Karst wurde erstmalig eine Altdeutsche Bierstube vermeldet.

Ab 1945 wurde der Ratskeller zu einem Betrieb der Kommunalen Wirtschaftsunternehmen (KWU). Am 17. Juni 1947 fand im Gewandhaussaal die Gründung der Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion statt.

Nach nur wenigen Jahren unter Regie der volkseigenen DDR (HO) wird der ertragreiche Ratskeller wieder zum Volkseigenen Betrieb (VEB).

Im Jahre 1975 erfolgte eine  Erneuerung des Restaurant, bei der unter anderem das Interieur durch  farbige Holzreliefs von Lothar Sell (deutscher Grafiker, Illustrator undKeramiker, 1939 – 2009) ergänzt wurde.

Am 1. Juli 1999 wird der Ratskeller Leipzig zur Ratskeller der Stadt Leipzig GmbH unter Leitung der geschäftsführenden Gesellschaftern Ingo Winkler und Jan Woithon.

Nach der Übernahme wurden die kompletten Räume des Ratskellers renoviert und neu gestaltet.

In den folgenden Jahren gab es mehrere hochkarätige Auszeichnungen für die Ratskeller der Stadt Leipzig GmbH:

2005: Zertifizierung ausgezeichneter service-orientierter Dienstleistungsunternehmen „Servicequalität Sachsen“.

2007:  Gewinner des „ Berufsausbildungspreises der Stadt Leipzig 2007 “
(in der Kategorie „Unternehmen bis 50 Beschäftigte“)

2007: Zertifikat „Sachsen genießen – Kinder, das schmeckt!“.

2008:  3. Preis im Wettbewerb um den LVZ-Service-Preis

Mit „Die neue Essklasse“ gibt’s seit… den Ratskeller auch außerhalb der ehrwürdigen Kellergewölbe – frisch, modern, individuell gibt es unseren Cateringservice überall dort, wo ihn unsere Gäste hinbestellen: auf Firmenfeiern, Geburtstagen, Hochzeiten…

Am 01. 10. 2009 feiert der Ratskeller der Stadt Leipzig seinen 105. Geburtstag.

Ratskeller Leipzig seit 1999

Am 1. Juli 1999 wird der Ratskeller Leipzig zur Ratskeller der Stadt Leipzig GmbH unter Leitung der geschäftsführenden Gesellschafter Ingo Winkler und Jan Woithon.

Nach der Übernahme wurden alle Räumlichkeiten des Ratskellers restauriert und in traditionsgerecht überarbeitet und neu gestaltet.

In den folgenden Jahren gab es mehrere hochkarätige Auszeichnungen für die Ratskeller der Stadt Leipzig GmbH:

2005: Zertifizierung ausgezeichneter serviceorientierter Dienstleistungsunternehmen „Servicequalität Sachsen“.

2007:  Gewinner des „ Berufsausbildungspreises der Stadt Leipzig 2007 “
(in der Kategorie „Unternehmen bis 50 Beschäftigte“)

2007: Zertifikat „Sachsen genießen – Kinder, das schmeckt!“.

2008:  3. Preis im Wettbewerb um den LVZ-Service-Preis

Mit „Die neue Essklasse“ gibt’s seit… den Ratskeller auch außerhalb der ehrwürdigen Kellergewölbe – frisch, modern, individuell gibt es unseren Cateringservice überall dort, wo ihn unsere Gäste hinbestellen: auf Firmenfeiern, Geburtstagen, Hochzeiten…

Am 01. 10. 2009 feiert der Ratskeller der Stadt Leipzig seinen 105. Geburtstag.

Einführung Ritterbrunch

Einführung Ess-Klasse

Etablierung des Lotterladens

Whiskyseminar, Bierseminar, RegioBrunch seit

Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt Leipzig seit 2011

Jährliche Teilnahme an „Leipzig genießt“ seit

Unterstützung Fröbel-Kindergärten seit

Unterstützung „Elternhilfe für krebskranke Kinder“ seit 2011

Umbenennung Hochzeitszimmer in Burgzimmer Im Jahr

Umbenennung Burgzimmer in Richard-Wagner-Zimmer im Jahr

2011 erstmaliges Catering beim Opernball Leipzig

Bei den Regionalmeisterschaften 2010 des DEHOGA wurde in den Berufen Koch/Köchin und Restaurantfachmann/-frau jeweils der erste Platz belegt.

Beim Bildungspreis der Leipziger Wirtschaft „Edward 2011“ in der Kategorie „bis 50 Mitarbeiter“ haben wir ebenfalls den ersten Platz erreicht.

Eröffnung der Facebook-Seite

2012 zum zweiten mal Catering beim Opernball Leipzig

24.12.2013 Brand in den Räumen des Ratskellers

2014 Renovierungsarbeiten und "neu" Gestalltung des Ratskellers, Umbau der Schankanlage, Licht und Musik Steuerung in allen Räumen ...

1.10.2014 Wiedereröffnung nach Brand

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